Noch Plätze frei: Friedenslauf der Bonner Schulen am 16.9.

Bonner Friedenslauf 2022Drei Jahre mussten wir warten, doch am Freitag, dem 16. September 2022, ist es wieder soweit: Die Bonner Schüler*innen dürfen beim 15. Bonner Friedenslauf unter dem Motto "Frieden durch Freundschaft" endlich wieder starten und ein gemeinsames Friedenszeichen setzen.

Wie in jedem Jahr sorgt das Forum Ziviler Friedensdienst für ein buntes Rahmenprogramm und musikalische Begleitung während des Laufes sowie für die Verpflegung der Läufer*innen mit Wasser und fair gehandelten Bananen. Als lokaler Kooperationspartner sind auch wir vom FNF wieder mit von der Partie.

Anmelden können sich Schulen und Lehrkräfte mit ihren Klassen bis zum 15. Juni 2022. Es sind noch Plätze frei! Anschließend erhalten Sie zu Beginn des neuen Schuljahres ein Materialpaket für alle angemeldeten Schüler*innen. Darin enthalten sind Startnummern, Sponsoringkarten, Spendenflyer für die Suche von Sponsor*innen und weitere Informationen für Lehrkräfte und Eltern. Alle Infos auch hier: https://www.run4peace.eu/bonn.

Begleitend zum Friedenslauf können Sie vor oder nach dem Lauf friedenspädagogische Workshops kostenfrei bei den Kolleg*innen des Forum ZFD buchen. Weitere Informationen zum Bildungsangebot des Forum ZFD finden Sie hier.

Bericht zur Mahnwache: Frauen in Schwarz vor dem Alten Rathaus

Mahnwache Gruppe 2 220524Am 24. Mai feiern Frauen weltweit den Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung. Er geht aus feministischen Protestbewegungen der frühen 1980er Jahre hervor, in denen sich Frauen gegen das Wettrüsten und gegen Atomwaffen positionierten. Seit Gründung des FNF im Jahr 1996 zählt die weltweite Abrüstung zu unseren größten Anliegen. Sie ist uns immer wieder Motivation, auf die Straße zu gehen.

Insbesondere wegen der derzeitigen Situation in der Ukraine, aber auch in Anbetracht von Kriegen und gewaltsamen Konflikten auf der ganzen Welt, haben wir deshalb am 24. Mai mit einer Mahnwache im Stile der "Frauen in Schwarz" vor dem Alten Rathaus in Bonn ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Vorab hatten wir zum gemeinsamen Plakatemalen in unser Büro in die Kaiserstraße 201 in Bonn eingeladen.

Vielen Dank an alle, die dabei waren und die mit ihren Plakaten zum Frieden gemahnt haben!

 

 

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    FNF unterstützt Forderung nach Aufnahme und Bleiberecht für Geflüchtete

    Wir unterstützen gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus mehreren Netzwerken und Organisationen die Demonstration am 02.06.2022 vor der Innenministerkonferenz für eine Aufnahme und Bleiberecht für Menschen auf der Flucht.

    Hier die Pressemitteilung des Bündnisses: 

    Jugendliche ohne Grenzen, Bayerischer und Würzburger Flüchtlingsrat, PRO ASYL, Bundesfachverband UMF und ein breites Bündnis aus Geflüchteten- und Menschenrechtsorganisationen fordern mit einer großen Demonstration am 02.06.2022 „Bleiberecht und Aufnahme jetzt!“

    Anlässlich der Innenministerkonferenz (IMK) bereitet ein breites Bündnis aus Geflüchteten- und Menschenrechtsorganisationen eine große Demonstration in Würzburg für Donnerstag, den 2.6.2022 vor. Sie fordern „Bleiberecht und Aufnahme jetzt!“ und erklären: „Wir stehen an der Seite aller Menschen, die bedroht sind – egal ob sie aus der Ukraine oder aus anderen Krisenregionen der Welt vor Krieg, Not und Verfolgung fliehen. Wir sagen: Es darf keine Geflüchteten erster und zweiter Klasse geben. Von den Innenminister:innen, die in Würzburg tagen, fordern wir daher: Vergesst die Menschen aus Afghanistan und anderen Ländern nicht!“

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    „In Frieden statt in Kriege investieren“ : Elise Kopper im Interview mit dem Magazin des Komitees für Grundrechte und Demokratie e.V.

    Grundrechte Komitee Interview Ukraine 2205Im April 2022 gab unsere Geschäftsführerin Elise dem Informationsbrief des Komitees für Grundrechte und Demokratie ein kurzes Interview zum Krieg in der Ukraine. Darin ging es u.a. um die Rolle der Friedensbewegung bei den Protesten gegen den Krieg. Die Friedensbewegung sitze zwar nicht an den „Schalthebeln der Macht“, doch ohnmächtig sei sie noch lange nicht, formulierte Elise. Denn seit unmittelbar nach Beginn der ersten Kriegshandlungen Russlands setzten sich Menschen der deutschen Friedensbewegung gemeinsam durch Proteste und zahlreiche weitere Aktionen sichtbar gegen den Krieg und aktiv für den Frieden ein.

    Im Kontext des Krieges stellten insbesondere Waffenlieferungen ein Streitthema dar. Diesbezüglich führte Elise an, dass aus pazifistischer Perspektive befürchtet werde, dass mehr und mehr Waffen mit einer Verschärfung der Kriegsdynamik und einer daraus resultierenden Erhöhung der Opferzahl einhergingen. Stattdessen gelte es, alle Möglichkeiten, der ukrainischen Bevölkerung auf zivilem Wege zu helfen, vollends auszuschöpfen, etwa durch „Massenevakuierungen, Luftbrücken, humanitäre Hilfe und die Aufnahme aller flüchtenden Menschen“. Eine militärische Eskalation, die potentiell den Einsatz von Nuklearwaffen auslösen könnte, gelte es unbedingt zu vermeiden.

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    Herzliche Einladung Di, 24.05., Bonn: Mahnwache zum Internationalen Frauentag für Frieden und Abrüstung

    IG Post Mahnwache 24.05.22Am 24.05. wird seit vielen Jahren der Internationale Frauentag für Frieden und Abrüstung gefeiert. Doch hierzulande ist er kaum bekannt - und das wollen wir ändern! Bereits im letzten Jahr haben wir in den Sozialen Medien mit Porträts von FriedensFrauen auf den Tag aufmerksam gemacht. Auch dieses Jahr wollen wir ihn online begleiten - aber auch auf der Straße wollen wir sichtbar sein!

    Deshalb laden wir herzlich ein zur Mahnwache am Dienstag, dem 24.05.2022, von 18-19 Uhr, auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Bonn.

    In der Tradition der "Frauen in Schwarz" wollen wir schwarz gekleidet kommen und auf schwarzen Plakaten mit weißer Schrift Friedensbotschaften verbreiten. Dabei wird insbesondere der Krieg in der Ukraine im Vordergrund stehen. Zum Plakatemalen treffen wir uns vorab, also am 24.05. ab 15 Uhr in unserem Büro in der Kaiserstraße 201. Plakate und Stifte werden wir zur Verfügung stellen. Vom Büro aus gehen wir gemeinsam zur Mahnwache.

    Es wäre super, wenn ihr uns kurz per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bescheid geben würdet, ob ihr bei der Mahnwache und ggf. auch schon vorab beim Plakatemalen dabei sein könnt.

    Wir würden uns freuen, wenn viele Frauen an dem Tag gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Frieden setzen! Deshalb laden wir insbesondere auch Frauenorganisationen in Bonn und Umgebung ein, die Einladung an ihre Mitglieder und Netzwerke weiterzuleiten.

    Praktikantin gesucht! Juni/Juli 2022 in unserer Bonner Geschäftsstelle

    +++ Update 18.05.2022: Wir haben eine neue Praktikantin gefunden! Herzlichen Dank an alle fürs Teilen und ein herzliches Willkommen an Clara ab Mitte Juni! +++

    Bei uns ist ganz kurzfristig ein Praktikumsplatz frei geworden! Wer super spontan ist und im Zeitraum von Ende Mai/Anfang Juni bis Ende Juli/Mitte August 2022 Zeit und Lust auf ein ca. 6-12 wöchiges Teilzeit-Praktikum in Bonn hat, melde sich gerne bei uns im Büro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anfangs- und Enddatum sowie die Arbeitszeiten (ca. 2-3 Tage pro Woche) können flexibel abgesprochen werden. Alle Infos zum Praktikum bei uns findet ihr hier.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Und gebt die Info gerne auch an mögliche Interessierte weiter.

    +++ Update 18.05.2022: Wir haben eine neue Praktikantin gefunden! Herzlichen Dank an alle fürs Teilen und ein herzliches Willkommen an Clara ab Mitte Juni! +++

    Di, 10.05., in Düsseldorf: Protest gegen Rüstungsexporte von Rheinmetall

    Rheinmetall 220510Gemeinsam mit der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel, der DFG-VK NRW, der pax christi-Gruppe Bonn, dem Netzwerk Friedenskooperative und vielen weiteren Gruppen und Menschen aus der Friedensbewegung unterstützen wir den Aufruf "Rheinmetall entrüsten! Rüstungsexporte stoppen! Umstellung auf zivile Produkte!" und rufen zur Teilnahme an der Aktion am Dienstag, dem 10. Mai, um 11:55 Uhr vor den Toren des Rheinmetall-Hauptgebäudes in Düsseldorf auf.

    Hier der Aufruf in voller Länge:

    "Bei Rheinmetall und seinen Aktionären knallten die Sektkorken: 24.2.2022: Es ist wieder Krieg; 27.2.2022: Scholz kündigt ein Sonderpaket von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr an. 142,9 Millionen Euro Blutgeld soll 2022 insgesamt an die Aktionär*innen von Rheinmetall ausgeschüttet werden. Dies will die Hauptversammlung am 10. Mai 2022 (digital von der Konzernzentrale aus) beschließen.

    Rheinmetall-Chef Armin Papperger scheint inzwischen einen festen Platz am Kabinettstisch zu haben, denn er wusste am Tag nach der Scholz‘-schen 100-Milliarden-Ankündigung sofort, wie 42 von den 100 Milliarden Euro von seinem Konzern genutzt werden könnten: Die Nachrichten-
    agentur dpa meldete dazu am 3.3.22: „Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der geplanten Milliardeninvestitionen in die Bundeswehr wollen Deutschlands Rüstungskonzerne ihre Produktion erheblich ausweiten. Die Düsseldorfer Firma Rheinmetall hat dem Bund eine Projektliste angeboten, die einen Umfang von 42 Milliarden Euro hat und Panzer, Munition, Militär-Lkw und andere Güter enthält.

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    Friedenszitat Mai 2022

    Friedenszitat des Monats Mai 2022Slogan der Women's International League for Peace and Freedom (WILPF), auf Deutsch etwa: "Rüstet ab und investiert in den Frieden!"

    Angesichts der 100 Milliarden, die als "Sondervermögen" in die Bundeswehr investiert werden sollen, und der damit einhergehenden Fast-Verdopplung des deutschen  Verteidigungsetats auf 2% des Bruttoinlandsprodukts, ist dieser Satz heute aktueller denn je.

    Mein erster Ostermarsch: ein Erfahrungsbericht

    image2von unserem Praktikanten Mahmoud

    Am Ostersamstag, dem 16. April, trafen sich in Bonn-Beuel gegen 14:00 Uhr mehrere hundert Leute. Viele von ihnen redeten über Frieden und Krieg und die Ostermärsche. Ich habe unsere Ehrenvorsitzende Heide und andere FNF-Freund*innen getroffen und wir haben Schilder mit Titeln wie "Frieden und Klima - Hand in Hand" und  "Frieden ist ein Menschenrecht" hochgehalten. Um 14:00 Uhr marschierten wir alle über die Rheinbrücke Richtung Friedenplatz, wo FNF-Vorstandsfrau Annegret bei der Abschlusskundgebung eine Rede gegen die milliardenschwere Aufrüstung in Deutschland hielt. Andere Redner*innen sprachen über den Krieg in der Ukraine oder in Afghanistan . 

    Ich fand die Rede eines afghanischen Jungen sehr interessant. Er hat die Situation in seinem Heimatland erklärt und auch über die Schwierigkeiten gesprochen, die Flüchtlinge in Europe haben. Er forderte Gleichberechtigung zwischen Flüchtlingen aus der Ukraine und aus anderen Ländern.

    Die Atmosphäre unter den Teilnehmer*innen war sehr schön und freundlich. 

    Friedenzitat April 2022

    Friedenszitat des Monats 2Unser Friedenzitat des Monats April, ausgesucht von Geschäftsführerin Elise und Praktikant Mo:

    "The time to ban and eliminate nuclear weapons is now. It is the only way to guarantee that the inhabitants of the planet will be safe from this existential threat. it is either the end of nuclear weapons, or the end of us."

    Aus einem offenen Brief  von Friedensnobelpreisträger*innen und Bürger*innen der Welt gegen  Krieg und Atomwaffen.

    Der Appel kann hier unterzeichnet werden.
      • Kontakt

        Telefon: +49(0)228 - 62 67 30
        E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

      • Anschrift

        Frauennetzwerk für Frieden e.V.
        Dr. Werner-Schuster-Haus
        Kaiserstr. 201
        D-53113 Bonn