Die Historikerin Alma Hannig ist zu Gast im Haus der Bildung in Bonn, um anlässlich des Erscheinens des Romans "Die Waffen nieder!" von Bertha von Suttner vor 130 Jahren einen Vortrag über Werk und Wirken Bertha von Suttners sowie den Roman zu halten. Dieser Vortrag findet im Rahmen des 70-jährigen Jubiläums des Bertha-von-Suttner-Platzes statt. Weitere Informationen zum Projekt "70 Jahre Bertha-von-Suttner-Platz Bonn" finden Sie hier.
Wann: Mittwoch, 09.10.2019, 18:00-19:30 Uhr
Wo: Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal), 53111 Bonn
Vor 130 Jahren veröffentlichte die österreichische Journalistin und Schriftstellerin Bertha von Suttner (1843-1914) ihren Roman "Die Waffen nieder!". Die Autorin wurde weltweit bekannt, der Roman erschien in zahlreichen Auflagen und wurde in über 15 Sprachen übersetzt. Leo Tolstoi maß ihm enorme Bedeutung bei: "Der Abschaffung der Sklaverei war das berühmte Werk einer Frau, H. Beecher-Stowe, vorausgegangen. Gebe Gott, daß das Ihre das gleiche bewirke für die Abschaffung des Krieges"“ Seitdem engagierte sich Bertha von Suttner für die Friedensbewegung und wurde 1905 die erste Friedensnobelpreisträgerin.
Die Historikerin Alma Hannig beleuchtet das Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Frau und der prominentesten Friedensaktivistin vor dem Ersten Weltkrieg. Dabei soll ihr Antikriegsroman anlässlich des 130. Jubiläums im Fokus der Betrachtung stehen.
Im Anschluss schildert das Frauennetzwerk für Frieden e. V., wie und warum sich der Verein in Bonn und darüber hinaus seit Jahren für die Erinnerung an Bertha von Suttner und das Verständnis ihres Lebenswerkes engagiert.
Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Alle Infos zur Veranstaltung und Möglichkeit zur Anmeldung auf der Webseite der VHS Bonn.

9.00 Uhr hört man am Samstag, dem 21.09.2019, im Jugendzentrum St.Cassius in der Kölnstrasse Geschirr klappern. Um 11.00 Uhr soll es hier losgehen: erst mit einem Bühnenprogramm und dann, nach einem kurzem Fußweg zum Bertha-von-Suttner-Platz, mit der dortigen Begrüßung der Bertha-Bahn. Sie soll ab heute - dem UN-Friedenstag - für ein ganzes Jahr durch Bonn fahren und dabei die Friedensbotschaften der ersten weiblichen Friedensnobelpreisträger
in Bertha von Suttner, in der Stadt verbreiten.
Als die „Bertha-Bahn“ dem Fahrplan entsprechend um 12.29 Uhr einfährt stehen schon alle zur „Taufe“ bereit: Frau Kappel, Margie Kinsky, Frau Wenmakers (Geschäftsführerin der Stadtwerke Bonn), Heide Schütz vom FNF und Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative „taufen“ die Bahn mit Wasser aus Sektgläsern. Lange kann die Bahn leider nicht stehen bleiben, bevor sie wieder ins Rollen kommt und die Gesellschaft sich gut gelaunt zurück auf den Weg ins Jugendzentrum macht. Dort wird noch auf das Projekt angestoßen und Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht, bis die Veranstaltung sich langsam auflöst.
Auch der General-Anzeiger Bonn war zur Erstfahrt der Bertha-Bahn dabei und hat berichtet:
Am Freitag, dem 20.09. blieben nicht nur einige Sitzplätze in den Klassenräumen leer-auch das ein oder andere Büro war schwach oder gar nicht besetzt. Denn die Fridays for Future-Bewegung hatte zum Streik aufgerufen. In Bonn kamen ca. 15000 Menschen diesem Aufruf nach und fanden sich gegen 11 Uhr im Hofgarten ein. Wir waren gemeinsam mit anderen „Peaceworkers For Future“ dabei- ausgerüstet mit einem „Stop Wars-Save The Planet“-Banner (entworfen von unseren Freunden vom

Berlin, 19. September 2019. - Nach jüngsten Meldungen, dass das Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien um weitere sechs Monate verlängert werden soll, fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, noch einen Schritt weiterzugehen: Es braucht ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Die jüngsten Eskalationen am Golf machen deutlich, dass die Region nicht mehr, sondern weniger Rüstung braucht. Die unterzeichnenden Friedens-, Hilfs und Menschenrechtsorganisationen fordern zudem die Abschaffung von bestehenden Ausnahmen für deutsche Komponentenlieferungen im Rahmen europäischer Gemeinschaftsprojekte und die Ausweitung des Verbots auf bereits erteilte Exportgenehmigungen.
Seit dem vergangenen Wochenende macht sich die Bertha-Bahn bereit für ihre Fahrt am 21.09. und ihren einjährigen Einsatz als Friedensbahn in Bonn- denn die Beklebung ist abgeschlossen!
Viele Monate hat uns das Projekt in Atem gehalten, nun stehen wir vor seinem Höhepunkt: Am Samstag, dem 21.09., dem Friedenstag der Vereinten Nationen, wollen wir die Erstfahrt der Bertha-Bahn feiern!
Diesen Menschen und Organisationen, deren Namen und Logos die Bertha-Bahn schmücken werden, gilt unser ganz besonderer Dank: nicht nur für die großartige finanzielle Unterstützung, sondern auch für den Zuspruch und die ermutigenden Worte, mit denen sie uns begleitet haben. MERCI!
m Mittwoch, den 28.08. um 11 Uhr eröffneten wir erneut die „Bertha von Suttner: Ein Leben für den Frieden“-Ausstellung im Bonner Stadthaus. Das letzte Mal wurde die Ausstellung dort 2014 anlässlich des 100. Todestages von Bertha von Suttner gezeigt. Dieses Mal ist sie Teil des Projekts „Bertha-Bahn“ zum 70. Jubiläum des Bertha-Suttner-Platzes in Bonn.

